Pizza Hawaii

Eine Pizza ohne italienisch klingenden Namen ist für viele sicherlich ungewöhnlich. Doch mit der Pizza Hawaii hat man sich abgefunden, ja man liebt sie gerade in Deutschland sehr. Aber kommt diese leckere Pizza mit Ananas und Schinken wirklich aus Hawaii?

Nein! Wie in diesem englischsprachigen Blog nachzulesen ist, hat ein Pizzabäcker in Kanada die Pizza Hawaii in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wohl zum ersten Mal gebacken. Also eine relativ junge Pizzavariante. Viele Italiener mögen Pizza Hawaii übrigens gar nicht so gerne oder kennen sie noch nicht einmal…:)

Zutaten:
für eine runde Pizza Hawaii á 30 cm Durchmesser
 

  • 1 Portion Pizzateig, ca. 200 g, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzakäse zum Belegen
  • einige Scheiben Kochschinken
  • Ananasstückchen (frisch oder aus der Dose
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Zubereitung für Eilige:

Pizzateig ausrollen, mit Pizzasauce bestreichen, mit Käse belegen, mit zerrupftem Kochschinken und Ananasstückchen belegen, backen und essen. Fertig.

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Zubereitung Schritt für Schritt: 

Das A und O einer jeden Pizza ist ihr Teig. Guter Pizzateig braucht eine relativ lange Vorbereitungszeit. Unter dem Menüpunkt Pizzateig rechts in der Spalte sind verschiedene Pizzateigrezepte als Inspiration aufgeführt. Der Teig sollte mindestens einen Tag im Voraus gemacht werden.
Wenn es dann ans Pizza machen geht, muss zu allererst der Backofen auf maximale Temperatur vorgeheizt werden. Dann geht es an die eigentliche Arbeit:

1) Der Teig muss nun auf die gewünschte Dicke und Durchmesser ausgerollt werden. Empfehlenswert per Hand, es kann aber auch gern ein Nudelholz zu Hilfe genommen werden. Gerollt wird am besten auf einer reichlich bemehlten Arbeitsplatte.

2) Im Anschluss daran wird der Pizzafladen mit Pizzasauce bestrichen, am besten selbstgemachter Sauce.

3) Nun wird auf den mit Pizzasauce bestrichenen Fladen der Käse verteilt. Es eignet sich dazu frisch geriebener mittelalter Gouda. Mozzarella aus der Salzlake ist aufgrund seines hohen Wasseranteils weniger gut geeignet, geht aber auch.
 

4) Jetzt geht es um die wichtigen Zutaten: der vorher zerrupfte Schinken wird zusammen mit den Ananasstückchen auf dem Käse verteilt. Dosenananas sollte vorher gut abgetropft werden.

5) Die fertig belegte Pizza muss jetzt in den Ofen, welcher mittlerweile sehr heiß sein dürfte. Wenn Ihr einen Pizzastein verwendet, ist die Pizza innerhalb maximal fertig, herkömmlicherweise auf einem Backblech dauert das Backen mindestens doppelt so lang.

Serviert die Pizza sofort, wenn sie aus dem Ofen kommt.

Ciao und Guten Appetit!

Pizza Tonno e Cipolla

Nachdem die Pizza Tonno bereits vorgestellt wurde, (siehe rechts unter italienische Pizza), stelle ich Euch jetzt eine Variante dieser Pizza mit Zwiebeln vor. Auch diese fehlt in fast keinem italienischen Restaurant auf der Speisekarte.
Die Pizza Tonno e Cipolla ist sehr leicht zu Hause selbst im eigenen Backofen zu backen (am besten unter Verwendung eines Pizzasteins). Viel Spaß bei diesem Rezept!

Zutaten:
für eine runde Pizza mit ca. 30 cm Durchmesser

  • eine Portion Pizzateig, ca. 150 g, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzakäse
  • eine halbe Dose Thunfisch
  • eine kleine bis mittelgroße Zwiebel

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Zubereitung für Eilige:

Pizzateig ausrollen, mit Pizzasoße bestreichen, mit frisch geriebenem Käse bestreuen, mit Thunfisch belegen, mit Zwiebelringen belegen, backen und essen. Fertig!

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Zubereitung Schritt für Schritt

Pizza braucht im Backofen eine sehr hohe Temperatur. Um diese zu erreichen, muss der Ofen mindestens 20 Minuten vor dem Backen vorgeheizt werden. Wenn ein Pizzastein verwendet werden soll, muss dieser von Anfang an mit in den Ofen gelegt werden und die Vorheizzeit verlängert sich je nach Dicke des Steins auf bis zu 30 Minuten.

Der erste Schritt einer Pizza ist immer der Teig. Auf der rechten Seite des Blogs finden sich im Abschnitt Pizzateig unterschiedliche Rezepte. Das Geheimnis eines jeden Teiges ist seine langsame und kühle Führung. Also immer dran denken, den Teig mindestens einen Tag im Voraus zuzubereiten.

 

1) Ist der Teig fertig, will er auf die gewünschte Dicke und Durchmesser ausgerollt werden, am besten per Hand (für faule Zeitgenossen eignet sich auch ein Nudelholz).

2) Anschließend den Teigfladen mit Pizzasauce bestreichen. Rezepte dazu finden sich im Abschnitt Pizzasaucen ebenfalls auf der rechten Seite. Nachdem der Teigling mit Soße bestrichen wurde, ihn mit frisch geriebenem Käse bestreuen. Geeignet sind mittelalter Gouda oder schnittfester Mozzarella (oder bei Geschmack auch jede andere gut zerlaufende Käsesorte).

3) Nun ist der Thunfisch an der Reihe: die Dose öffnen, das Wasser oder Öl abtropfen lassen (möglichst gründlich) und nach Belieben den Thunfisch auf dem Käse zerrupfen. Mehr als eine halbe Dose sollte jedoch nicht auf eine einzelne Pizza, da sie sonst zu schwer und überladen wird. Ich verwende selbst eine Dose für drei bis vier Pizzen. 


4) Im Anschluss daran die Zwiebel in Dünne Scheiben bzw. Ringe schneiden und auf dem Thunfisch verteilen.

5) Jetzt zahlt sich ein zur Genüge vorgeheizter Backofen aus. Die Pizza Tonno e Cipolla auf dem Pizzastein maximal 6 Minuten backen bis der Teigrand sich leicht dunkel verfärbt und kross ist. Auf einem Backblech dauert das Backen mindestens doppelt so lang wie auf einem Pizzastein.


Serviert die Pizza Tonno e Cipolla sofort frisch, wenn sie aus dem Ofen kommt!

Ciao und guten Appetit!

Pizza Salami

Die Pizza Salami ist die mit Abstand beliebteste Pizza der Deutschen (Quelle: Pizzaflash.de). Das liegt unter anderem daran, dass sie weder überladen daherkommt, noch zu simpel ist. Vor allem aber ist die Pizza Salami sehr einfach, um sie zu Hause selbst zu backen. Und sie schmeckt jedem, vorausgesetzt er oder sie ist kein Vegetarier…

Was braucht ihr:

(für eine runde Pizza Salami á 30 cm Durchmesser)

  • 1 Portion Pizzateig, ca. 150 g, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzakäse zum Belegen
  • einige Scheiben Salami

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Zubereitung für Eilige:

Pizzateig ausrollen, mit Pizzasauce bestreichen, mit Käse belegen, mit Salami belegen, backen und essen. Fertig.

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Zubereitung Schritt für Schritt: 

1) Zuerst sollte der Backofen auf maximale Temperatur vorgeheizt werden. Derweil den Pizzateig auf seine finale Größe und Dicke ausrollen, dies am besten per Hand (oder mit einem Nudelholz). Denkt an den Rand des Pizzafladens, der ein bisschen dicker bleiben sollte.
 
2) Nun bestreicht den Pizzateig mit der kalten Pizzasoße, am besten mit selbstgemachter Pizzasoße.

3) Jetzt ist der Käse an der Reihe. Belegt die Pizza nicht zu dick mit Käse, jedoch auch nicht zu sparsam. Beim Pizzakäse empfiehlt es sich, Mozzarella, Edamer, Gouda oder Emmentaler zu nehmen. Der Pizzakäse sollte in jedem Fall frisch gerieben werden, das heißt, Käse am Stück kaufen.

4) Die Salami kommt zum Schluss auf die Pizza. Welche Salami schmeckt auf der Pizza am besten? Ich bevorzuge frische Salami vom Metzger des Vertrauens, doch bleibt es im Endeffekt dem Geschmack überlassen, welche Wurst und vor allem, wieviel davon auf der Pizza landet.

 

5) Nun kommt die Pizza in den heißen Ofen, am besten auf einen Pizzastein, ansonsten ganz klassisch homepizzamäßig auf ein Blech.
Je nach Dicke des Teiges, Temperatur im Ofen und Pizzastein ja/nein sollte die Pizza zwischen 6 und 20 Minuten backen.

Serviert sie frisch und lasst es Euch schmecken.

Ciao und Guten Appetit!

Pizza Margherita

Die Pizza Margherita. Legendär. An dieser einfachen Pizzasorte kann man das Können eines jeden Pizzabäckers ablesen. Es ist die wohl bekannteste Pizza-Variation. Sie ist die Urmutter der heute weltweit bekannten Pizza, welche aus Teig, Tomatensauce und Käsebelag besteht.
 
 

Die Pizza Napoletana (als Oberbegriff u.a. für die Pizza Margherita) ist seit dem Jahr 2005 durch ein Europäisches Gesetz als Warenzeichen geschützt und ihre Zutaten und auch Zubereitung genauestens geregelt. Ein genaues Rezept mitsamt Erklärungen zu Pizza Napoletana STG (specialità tradizionale garantita – garantierte traditionelle Spezialiät) gibt es demnächst in diesem Blog. Ein Überblick über die Napoletana findet sich an dieser Stelle meines Blogs.

Die bekannte Pizza Margherita, sozusagen diejenige für den Massengeschmack, ist von den Zutaten her weniger erlesen, aber trotzdem nicht unbedingt leichter herzustellen. Ein Versuch:
 
Zutaten:
(für eine runde Pizza, ca. 30cm Durchmesser)
  • eine Portion Pizzateig, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzasauce, siehe Rezepte
  • ca. 80g Käse zum Belegen
  • natives Olivenöl
  • Basilikumblätter   

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Zubereitung für Eilige:

Pizzateig ausrollen, mit Pizzasauce bestreichen, mit Käse belegen, mit Basilikumblättern belegen und Olivenöl beträufeln, backen, essen. Fertig.

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Zubereitung Schritt für Schritt: 

Zu allererst muss der Backofen, im optimalen Fall unter Benutzung eines Pizzasteins, auf maximale Temperatur vorgeheizt werden.

 
1) Derweil muss aus dem vorbereiteten Teig ein runder Pizzaboden geformt werden. Je dünner er gelingt, desto ähnlicher wird die fertige Pizza einer Pizza aus dem Restaurant.
Das Formen des Bodens geht am besten auf einer steinernen Arbeitsplatte, jedoch tut es ein bemehlter Tisch oder eine hölzernes Backbrett genauso.
Der Rand sollte nach Möglichkeit ein bisschen dicker gelassen werden, sodass er beim Backen ein wenig mehr aufgeht.
 

2) Nun wird die Pizza mit der Tomatensauce bestrichen, am besten geht dies mit kreisförmigen Bewegungen des Löffels von der Mitte in Richtung Rand.  Dieser muss jedoch frei von Sauce bleiben. 


3) Jetzt wird die mit Sauce bestrichene Pizza mit Käse belegt. Welcher Käse genommen wird, ist einzig und allein eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels. Mittelalter Gouda, frisch gerieben, ist eine einwandfreie Wahl. Luxusvariante: Büffelmozzarella. In einem anderen Post gehe ich noch genauer auf den optimalen Pizzakäse ein.
Die Pizza sollte jedoch nicht zu reichhaltig mit Käse belegt werden, da sie ansonsten sehr weich wird.
 

4) Zum Schluss werden ein paar Blätter frischen Basilikums auf die Pizza gelegt und alles mit ein wenig nativem Olivenöl beträufelt.



5) Jetzt kann die Pizza Margherita entweder mithilfe eines Pizzaschiebers oder auf einem Blech in den heißen Backofen/auf den Pizzastein geschoben werden.

Mit einem Pizzastein bei maximaler Temperatur (gängige Öfen erreichen 250-270°C) dürfte die Pizza Margherita nach ungefähr 5 Minuten fertig sein. Falls kein Pizzastein verwendet wird, dauert es mindestens 10 Minuten, eher aber länger.

 

Nun genießt die Pizza Margherita heiß, sofort nachdem sie aus dem Ofen kommt.  


Ciao und Guten Appetit!

Pizza Speciale

Pizza Speciale bieten viele Pizzerien auf ihren Speisekarten an. Speciale bedeutet übersetzt ins Deutsche, wer hätte es anders gedacht, nichts anderes als „spezial“ oder „besonders“. Meistens handelt es sich bei einer Pizza Speciale um eine mit mehreren Zutaten belegte einfache Pizza Margherita.
Die weiteren Zutaten beschränken sich in der Regel auf Salami, Pilze und Kochschinken. Dies vereinfacht natürlich das Backen einer Pizza Speciale zu Hause im eigenen Ofen ungemein. Und nun nichts wie ran!

Zutaten
für eine runde Pizza mit ca. 30 cm Durchmesser

  • eine Portion Pizzateig, ca. 150 g, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzakäse
  • ein paar Scheiben Kochschinken
  • 2 mittelgroße Champignons
  • ein paar Scheiben gute Salami


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Zubereitung für Eilige

Pizzateig ausrollen, mit Pizzasoße und frisch geriebenem Käse belegen, Kochschinken, geschnittene Champignons und Salami hinzufügen, backen, essen. Fertig!

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Zubereitung Schritt für Schritt

Wichtig: der Pizzateig sollte im lange im Voraus angesetzt werden, denn ein guter Pizzateig ist das A und O einer leckeren Pizza. Rezepte gibt es hier. Wenn der Teig fertig ist, muss als erster Arbeitsschritt der Backofen auf maximale Temperatur vorgeheizt werden. Wenn ein Pizzastein genutzt werden sollte, was ich nur empfehlen kann, muss dieser frühzeitig mit in den Ofen gelegt werden.

1) Der Pizzateig will als erstes in Form gebracht werden. Dazu per Hand auf die gewünschte Größe und Dicke ausrollen (Ungeübte oder Faule nehmen ein Nudelholz zu Hilfe). Denkt immer an den Rand, der ein wenig dicker sein sollte als der restliche Fladen. Er geht im Ofen schön knusprig auf.

2) Nun bestreicht den ausgerollten Teig mit Eurer Pizzasoße. Anregungen finden sich in der rechten Menüspalte unter dem Punkt „Pizzasoßen“. Lieber weniger als zu viel Soße verwenden, da sonst die Gefahr besteht, dass der Teig durchweicht.

3) Jetzt kommt der Käse an die Reihe. Streut ihn gleichmäßig über die Tomatensoße. Am besten geeignet ist frisch geriebener mittelalter Gouda oder schnittfester Mozzarella. Ebendieser aus dem Tütchen mit der Salzlake ist nicht so optimal, da er sehr viel Wasser enthält und so die Pizza weich werden lässt.

4) Der eigentliche Belag der Pizza Speciale folgt als letztes. Zerrupft den Kochschinken, schneidet die Pilze in Streifen und verfahrt mit der Salami ebenso (falls keine bereits in Scheiben geschnittene Salami verwendet werden soll). Diese Beläge verteilt nun nach Belieben auf der Pizza.








5) Nun muss die Pizza in den heißen Ofen. Falls Ihr einen Pizzastein verwendet, ist sie innerhalb einiger Minuten fertig. Herkömmlicherweise auf einem Blech gebacken dauert der Backvorgang jedoch mindestens 12 Minuten.

Serviert die Pizza frisch, sobald sie heiß und knusprig aus dem Ofen kommt.

Ciao und Guten Appetit

Pizza Prosciutto

Ein Klassiker unter den italienischen Pizzen ist sicherlich die Pizza Prosciutto. Prosciutto bedeutet nichts weiter als Schinken. So handelt es sich eigentlich auch nur um eine Pizza Margherita, welche mit zartem Kochschinken verfeinert wird.

Zutaten:
für eine runde Pizza mit ca. 30cm Durchmesser

  • eine Portion Pizzateig, ca. 200g, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzakäse
  • einige Scheiben Kochschinken

Zubereitung:

So Ihr schon einen Pizzateig habt, ist die Zubereitung einer Pizza Prosciutto sehr schnell und einfach. Wenn kein Teig zur Hand ist, schaut doch einmal hier nach Teigrezepten.
Als ersten Schritt müsst Ihr dann Euren Backofen auf maximale Temperatur vorheizen, bevor es ans Zubereiten der Pizza geht, denn nur bei extrem hoher Temperatur wird eine Pizza so, wie Ihr sie aus der Pizzeria kennt.

1) Euer Pizzateig muss zuerst einmal dünn und rund ausgerollt werden. Wer es nicht per Hand hinbekommt, darf gern ein Nudelholz nehmen.

2) Nun bestreicht Ihr den Pizzafladen nicht zu reichlich mit selbstgemachter Pizzasoße (gekaufte Pizzasoße tuts auch, ist aber bei Weitem nicht so lecker und schmälert den Charme und das Angebepotential Eurer Pizza).

3) Als dritten Schritt bestreut Ihr die Pizza mit frisch geriebenem Käse. Es eignen sich die meisten Käsesorten, als besonders gut erwies sich bisher mittelalter Gouda oder schnittfester Mozzarella.

4) Als letztes kommt der Schinken an die Reihe. Zerrupft ihn in kleinere Stückchen und verteilt diese nach Belieben auf dem Käse.

5) Nun kommt die Pizza in den vorgeheizten Ofen und ist, sofern Ihr einen Pizzastein verwendet, innerhalb max. 6 Minuten fertig. Bei herkömmlicher Zubereitung auf einem Backblech verlängert sich die Backzeit auf mind. 11 Minuten. Sofort heiß servieren und schmecken lassen.

Ciao und Guten Appetit!

Pizza Rucola speciale

Das folgende Rezept orientiert sich an der traditionellen einfachen Pizza Rucola. Diese leckere, knackige und frische Pizza lässt sich prima mit unterschiedlichen Zutaten variieren und so jedem Geschmack anpassen.

Als Grundzutaten gilt Folgendes: für eine runde Pizza á 30 cm Durchmesser

  • eine Portion Pizzateig, ca. 200g, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzakäse
  • ein bis zwei handvoll frischer Rucola
  • ein wenig natives Ölivenöl

Variationen können u.a. mit folgenden Zutaten erreicht werden:

  • Kochschinken
  • Pilze (Champignons)
  • Parmesan (frisch gehobelt, oder auch Grana Padano)
  • getrocknete Tomaten, Cocktailtomaten

Zuerst müsst Ihr wie immer den Pizzateig herstellen bzw. vorrätig haben. Dann sofort den Ofen auf maximale Temperatur vorheizen.
Nun rollt Ihr den Teig aus und bestreicht ihn mit Eurer Pizzasoße und belegt ihn mit Käse Eurer Wahl. Je nach weiterer Zutat wird die Pizza nur mit Soße und Käse zuerst gebacken und dann erst weiter belegt.

Kochschinken: könnt Ihr sehr gut direkt auf den Pizzakäse zerpflücken oder in Streifen legen und die Pizza direkt im Anschluss backen.

Champignons: diese können entweder zusammen mit Kochschinken auf die Pizza gelegt werden oder auch einzeln als reine Rucola-Champignon-Pizza. Im Anschluss sofort backen.

Parmesan oder Grana Padano ist das i-Tüpfelchen einer jeden Rucola-Pizza und eine leckere Variation für Vegetarier. Der frisch gehobelte Hartkäse wird aber genau wie der Rucola erst nach dem Backen auf die fertige Pizza gelegt.

Variieren könnt Ihr weiterhin mit Oliven, getrockneten Tomaten und ein wenig nativem Olivenöl auf den Rucola. Köstlich ist auch eine Art Salat-Pizza mit Rucola, geviertelten Cocktail-Tomaten, Oliven und Olivenöl und nach Geschmack ein wenig Balsamico-Essig (alles außer Pizza, Soße und Käse nachdem Backen auf die Pizza legen).
Denkt dran, dass die meisten der oben genannten Zutaten wie auch der Rucola erst nach dem Backen auf die Pizza gehören, da sie so ihr Aroma besser bewahren.

Ciao und Guten Appetit

Pizza Rucola

Pizza Rucola ist eine sehr frische und knackige Pizzavariante. Komplett vegetarisch, entspricht sie so gar nicht dem Bild der fettigen, ungesunden Pizza (welches in diesem Blog sowieso ständig widerlegt wird). Im Endeffekt handelt es sich bei der reinen Pizza Rucola um eine erweiterte Pizza Margherita.

Was braucht Ihr?
für eine runde Pizza mit ca. 30 cm Durchmesser

  • eine Portion Pizzateig, ca. 150 g, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80 g Pizzakäse
  • ein bis zwei handvoll frischer Rucola
  • ein wenig natives Ölivenöl


Zubereitung für Eilige:

Pizzateig ausrollen, mir Pizzasoße bestreichen, mit Käse bestreuen und backen. Danach mit frischem, gerupften Rucolablättern belegen und Olivenöl beträufeln, dann essen. Fertig!



Zubereitung Schritt für Schritt:

Wie immer muss gesagt werden, dass Ihr Euch ersteinmal um den Pizzateig kümmern solltet, Anregungen findet Ihr hier. Wenn dies geschehen ist, heizt den Backofen auf maximale Temperatur vor. Im besten Fall habt Ihr einen Pizzastein, der dann von Anfang an mit in den Ofen kommt.

1) Nun widmet Euch dem Teig: rollt ihn auf die gewünschte Dicke und Durchmesser aus und bestreicht ihn nicht zu reichhaltig mit Pizzasoße, am besten mit selbstgemachter.

2) Im Anschluss belegt Eure Pizza mit frisch geriebenem Pizzakäse. Es eignet sich natürlich Mozzarella, den Ihr gut zerpflückt bzw. zerrupft auf die Pizza legen könnt, oder frisch geriebener Emmentaler, Edamer etc. Greift nur im Notfall auf fertig geriebene Mischungen zurück.

3) Nun kommt Eure Pizza in den heißen Backofen direkt auf den Pizzastein und ist in max. 7 Minuten fertig. Wenn Ihr keinen Pizzastein verwenden solltet, dauert das Backen auf dem Blech mindestens doppelt so lange.

Pizza Rucola
fertige Pizza Rucola
4) Als letzten Arbeitsschritt vor dem Essen belegt Eure Pizza mit reichlich frischem, gewaschenem Rucola und beträufelt dann alles mit ein wenig nativem Olivenöl. Der Duft nach frischem Rucola, der nun von der heißen Pizza aufsteigt, wird Euch betören. Nun sofort heiß servieren.

Ciao und Guten Appetit bei frisch gebackener Pizza Rucola!

Pizza Beans ’n Bacon

Die Pizza Beans ’n Bacon* ist eine leckere, kräftige und gehaltvolle Pizza. Belegt mit gewürfeltem Speck, schwarzen Bohnen, ein paar Pepperonischoten und natürlich einer leckeren, kräftigen Tomatensoße und Pizzakäse.

Was braucht Ihr?
für eine runde Pizza mit ca. 30cm Durchmesser

  • eine Portion Pizzateig, ca. 200g, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzasoße, siehe Rezepte
  • ca. 80g Pizzakäse, z.B. frisch geriebener Emmentaler
  • 35g gewürfelter Speck oder Bacon
  • 35g Kidneybohnen aus der Dose oder gekochte schwarze Bohnen
  • einige eingelegte Pepperonischoten

Zubereitung:

Die Herstellung des Pizzateiges ist nicht Bestandteil dieser Zubereitung, wie Ihr diesen macht, könnt Ihr hier nachlesen. Wie immer, müsst Ihr zuerst den Backofen auf maximale Temperatur vorheizen. Rechnet mindestens 15 Minuten Vorheizzeit ein. Vergesst Umluft, die Pizza würde viel zu schnell brau werden, ohne innen völlig gar zu sein.

1) Bereitet anschließend alle Zutaten vor, d.h. beispielsweise Speck würfeln, Bohnen abtropfen lassen, Käse reiben etc. Für diese kräftige Pizza eignet sich übrigens als Käse frisch geriebener Emmentaler hervorragend.

2) Nun rollt Ihr Euren Pizzateig auf einer bemehlten Oberfläche auf die gewünschte Dicke und den gewünschten Durchmesser aus. Bestreicht diesen nun nicht zu dick mit Pizzasoße, am besten selbstgemachter. Nun legt den geriebenen Käse obenauf.

3) Jetzt kommt der restliche Belag an die Reihe: Verteilt zunächst den gewürfelten Speck und die Bohnen auf dem Käse. Nun legt einige Pepperonischoten ganz oder in Scheiben auf den Belag.

4) Anschließend kommt Eure Beans ’n Bacon Pizza den in glühend heißen Ofen. Wenn Ihr mit einem Pizzastein arbeitet, was immer zu empfehlen ist, wird die Pizza innerhalb von max. 7 Minuten gar sein.
Falls ihr herkömmlich ein normales Backblech verwendet, dauert das Backen mindestens 15 Minuten, eher aber mehr.

5) Sobald Eure Beans ’n Bacon Pizza aus dem Ofen geholt wurde, bestreut sie mit getrocknetem Oregano oder Thymian und serviert sie sofort frisch und heiß.

Ciao und Guten Appetit

* die Pizza Beans ’n Bacon ist, so wie sie hier vorgestellt wird, eine Eigenkreation

Tipps und Tricks: Pizzasoße

Damit Ihr eine schmackhafte, leckere Pizzasoße auch zu Hause selber machen könnt und keine Fertigprodukte aus dem Supermarkt auf Eure Pizza kippen müsst, schaut Euch die Rezepte für Pizzasoßen auf dieser Seite an.

Es gibt ein paar einfache, grundlegende Tipps, die Ihr beachten solltet. Dann könnt Ihr eine leckere, original italienische Pizzasoße bei Euch zu Hause selbst kochen.

Grundlegendes:

  • Vergesst Fertigprodukte! Überall, wo auf der Verpackung schon Pizza oder etwas ähnliches draufsteht, lasst die Finger davon.
  • Vergesst Tomatenmark bzw. Tomatenkonzentrat. Dieses nur im Notfall verwenden. Wenn Ihr keine frischen Tomaten habt oder nehmen wollt, greift zu „gehackten Tomaten“ oder „geschälten, ganzen Tomaten“ aus der Dose. Sogar die sogenannten „Pizzatomaten“ gehen in Ordnung, trotz des Wortes Pizza auf der Verpackung, da es sich bei ihnen normalerweise um fein gehackte Tomaten handelt. Wenn es schnell gehen muss, tun es auch passierte Tomaten aus der Flasche oder Dose.
  • Wenn Ihr Zeit habt, macht eine Pizzasoße, die gekocht wird. Es stehen dazu einige Rezepte auf dieser Seite. 
  • Wenn es schnell gehen muss, eignet sich auch eine sehr einfache, in wenigen Minuten zubereitete Pizzasoße aus rohen Zutaten. Diese enthält jedoch nur Tomaten, Olivenöl, Gewürze und Salz.
  • Eine zu starke Soße überdeckt Euren excelenten Pizzateig samt Belag. Was ist wichtiger, dass die Gäste nur noch die Soße der Pizza schmecken oder auch Euren vermutlich mit viel Mühe und Herzblut zubereiteten, lange gegangenen Teig loben?  
  • Beim Herstellen der Pizzasoße ist Weniger oft Mehr!

 
Zubereitung:

  • Wenn Ihr eine Pizzasoße aus meinen Rezepten zubereitet, lasst sie nach Möglichkeit bei kleinster Flamme mindestens 30 Minuten vor sich hin köcheln.
  • Für eine sehr aromatische Soße gebt zu den Tomaten noch ordentlich Rotwein. Da nun mehr Flüssigkeit vorhanden ist, muss die Soße jedoch auch länger eindicken, sprich länger köcheln.
  • Als Gewürze reichen meist Salz, Pfeffer und Oregano oder frisches/getrocknetes Basilikum aus.
  • Wenn Zwiebeln und Knoblauch in Eure Pizzasoße kommen, dann sollet Ihr diese sehr klein hacken, in heißem Olivenöl andünsten und bevor sie braun werden mit den Tomaten ablöschen.
  • Für einen extravaganten Geschmack Eurer Pizzasoße gebt auf die angedünsteten Zwiebeln und Knoblauch einen Esslöffel Zucker und lasst alles ein wenig karamellisieren, bevor Ihr es mit den Tomaten ablöscht.
  • Wenn Ihr Tomaten aus der Dose nehmt, jedoch für ein wenig frisches Aroma in der Soße sorgen wollte, fügt kurz vor Kochende der Pizzasoße fein gehackte, frische Tomaten hinzu.
  • Damit die Soße schön sämig und gleichförmig wird, können eventuell vorhandene Stückchen mit einem Holzlöffel oder einer Kelle leicht zerdrückt werden.
  • Ihr müsst bei Eurer Pizzasoße immer gut aufpassen, dass sie Euch nicht anbrennt. Nur bei sehr geringer Temperatur köcheln und häufig umrühren.
  • Wenn Euch die Soße zu stückig ist oder die Zwiebelstückchen nerven, dann püriert sie ganz kurz. Dies empfiehlt sich nach dem Kochen.

Belegen der Pizza

  • Bestreicht Eure Pizza niemals mit heißer Soße, da ansonsten der Teig schon anfängt aufzugehen, bevor er im Ofen ist.
  • Auch beim Bestreichen ist es besser, sich auf Einfachheit zu berufen und eure Pizza mit eher wenig Soße zu verziehren.
  • Auf die Soße legt Ihr nun den Käse und dann die restlichen Zutaten.
  • Übt Euch in jedem Fall auch beim Belegen in Sparsamkeit, ansonsten wird die Pizza zu überladen.

Pizza Napoletana STG

  • Wie schon im entsprechenden Post geschrieben wurde, wird weder die Pizza Margherita STG noch die Pizza Marinara STG mit einer fertigen Pizzasoße bestrichen.
  • Beide als Pizza Napoletana bekannten und durch eine EU-Verordnung geschützte Pizzen werden mit frischen, fein gehackten Tomaten belegt.
  • Als Gewürze kommen entweder frischer Basilikum (Margherita) bzw. getrockneter Oregano (Marinara) in Frage.
  • Zusätzlich wird die belegte Pizza mit Salz bestreut und kräftig mit nativem Olivenöl begossen.

Ciao und Guten Appetit