Pesto a la Genovese (grünes Pesto)

Pesto mit Spaghetti ist eine leckere, schnell zubereitete Mahlzeit. Aber schon einmal mit selbstgemachtem Pesto a la Genovese. probiert? Das hat in den meisten Fällen zwar nicht die knallig grüne Farbe wie das Industriepesto aus dem Supermarkt, schmeckt jedoch um ein Vielfaches besser.

Vor allem mache ich mein Pesto selbst, um es dann auf den Pizzasorten zu verteilen, welche nach Pesto verlangen. Daher ist auch der Bezug zu Pizza und eine Rechtfertigung vorhanden, dieses leckere Rezept auf einer eigentlich nur für Pizza reservierten Webseite zu veröffentlichen.

Man benötigt jedoch eine relativ große Menge an frischem Basilikum, ein Töpfchen aus dem Supermarkt reicht nicht aus… Aber wenn diese Hürde übersprungen ist, kann es losgehen und man wird es nicht bereuen. Viel Spaß mit dem heutigen Rezept.

Zutaten

  • 70 g grüner Basilikum
  • 60 g Nüsse (geröstete Mandeln, Pinienkerne, Cashew oder Haselnüsse)
  • 60 g geraspelter Parmesan
  • 100 ml sehr gutes, kaltgepresstes Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
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Zubereitung Schritt für Schritt

Um das Pesto zuzubereiten, werden nicht sehr viele Arbeitsschritte benötigt. Ein paar kleine Anmerkungen vorweg scheinen mir jedoch sinnvoll, damit es nicht zu Missverständnissen oder unbefriedigenden Resultaten kommt.

Basilikum: einzig und allein frischer Basilikum ist für die Zubereitung von Pesto geeignet. Ob grüner oder rotblättriger Basilikum genommen wird, ist nur eine Frage der Optik und des Vorhandenseins.

Nüsse: die Nüsse geben dem Pesto das gewisse Extra. Die Originalrezepturen des Pesto a la Genovese verlangen nach Pinienkernen. Jedoch sind diese sehr teuer. Wer möchte, kann gern welche verwenden. Ich für meinen Teil habe fleißig probiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass geröstete und fein gemörserte Mandeln auch ein extrem leckeres Pesto hervorbringen können (leckerer als Haselnüsse). Wenn die Mandeln vor dem Mörsern nicht geschält werden, dann bekommt das Pesto jedoch auch mit grünem Basilikum eine sehr dunkle Farbe.

Käse: die leckerste Käsesorte für Pesto ist und bleibt der Parmesan. Es bietet sich jedoch gerade für Käseliebhaber an, die auch Käse am Stück und nicht nur Scheibenkäse kaufen, die oftmals anfallenden, sehr harten Reste (Rinde, kleine Stückchen, die im Kühlschrank herumliegen etc.) zu verwenden. Diese haben in den meisten Fällen das nötige Aroma ausgebildet, um den Parmesan zu ergänzen oder sogar zu ersetzen.

Die restlichen Zutaten erklären sich eigentlich von selbst.

Mörsern oder Mixen: Originalitätsfetischisten werden Pesto in jedem Fall mörsern wollen. Ich bin jedoch mit einer Moulinette bestens bedient. Alternativ kann natürlich auch ein Stab- oder Bechermixer oder jede gleichwertige Zerkleinerungsapparatur genommen werden. Sinnvollerweise wird jede Zutat getrennt zerkleinert, um sie danach in einer Schüssel zusammenzufügen. So kann man ganz gut den Überblick bewahren und auch mal abschmecken, ob denn alles so ist wie es sein sollte.

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Und nun an die Arbeit!

Bereitet zuerst alle benötigten Zutaten und Gerätschaften vor, sodass die Herstellung des Pestos reibungslos ablaufen kann.

1) Als ersten Arbeitsschritt müssen die Nüsse, welche auch immer Ihr verwenden wollt, gegebenenfalls geschält und dann kräftig in einer Pfanne ohne Fett geröstet werden.

2) Schneidet oder raspelt dann den gewünschten Käse. Im Anschluss entfernt die Stiele und Stängel des Basilikums und gebt die Blätter in ein Gefäß.

3) Nun kann das Zerkleinern beginnen. Ich zerkleinere jede Zutat getrennt in der Moulinette (außer dem Knoblauch, der kommt zusammen mit dem Käse in den Zerkleinerer). Wenn Ihr mit einem Stabmixer arbeitet, ist es unter Umständen sinnvoll, alle Zutaten zusammen zu mixen. Aber auch hier gilt, wenn man es das erste Mal macht, ausprobieren!

4) Wenn die Zutaten zerkleinert worden sind, müssen sie in einer Schüssel gemischt werden. Jetzt kommt auch das Salz (je nach Salzgehalt des verwendeten Käses bitte sorgfältig abschmecken, um eine Versalzung des Pestos zu vermeiden) und ein paar Spritzer Zitronensaft dazu.

5) Nun gießt das Olivenöl über die vermischte Masse und mischt alles sehr gut durch. Je nach gewünschter Konsistenz lieber etwas mehr als zu wenig Öl hinzufügen.

6) Anschließend verpackt Euer Pesto in gut verschließbaren Gläsern und stellt es in den Kühlschrank (wenn Ihr es nicht sofort zu verspeisen gedenkt). Dort ist es dann ca. 2 Wochen oder auch ein bisschen länger haltbar. Vor dem Schließen der Deckel gießt so viel Olivenöl auf das Pesto, bis es komplett mit Öl bedeckt ist. So wird es im Kühlschrank nicht braun.

Trick Siebzehn zum längeren Haltbarmachen ist das Einfrieren. So kann das Pesto auch über längere Zeit ohne großen Geschmacksverlust gelagert werden.

Selbstgemachtes Pesto schmeckt hervorragend zu Spaghetti, auf Pizza, zu frischen Tomaten oder auch als Brotaufstrich.

Ciao und Guten Appetit!

Deutschland – Deine Pizza (ARD-Doku)

Liebe Pizzafreunde,

heute möchte ich Euch kein Rezept, sondern eine sehr interessante Dokumentation der ARD zum Thema Tiefkühlpizzen ans Herz legen. Wer selbst regelmäßig Pizza zu Hause backt oder zum Italiener seines Vertrauens geht, der verschmäht in den meisten Fällen sowieso Tiefkühlware.
Bisher selten gesehene Bilder aus den Fabrikhallen der Tiefkühlpizzaindustrie erwarten Euch in diesem Film genauso wie ein interessanter Versuch, original neapolitanische Pizzabäcker deutsche Tiefkühlware probieren zu lassen…:) Ich hoffe, das Video bleibt einige Zeit online…
Viel Spaß beim Ansehen!

Das eingebettete Video hat leider nur eine mittelmäßige Qualität. Ihr könnt Euch auch das Original direkt bei der ARD in der Mediathek unter folgendem Link anschauen.
http://www.ardmediathek.de/ndr-fernsehen/45-min/deutschland-deine-pizza-was-genau-essen-wir-da?documentId=13454098

Ciao und Guten Appetit bei der nächsten selbstgebacken Pizza mit Rezepten von pizza-rezepte.blogspot.de!

Kaffee Pads – Abzocke und Umweltproblematik

Folgender Artikel ist pizzatechnisch off-topic, trotzdem möchte ich ihn auf diesem Blog veröffentlichen. Aufgrund der mittlerweile sehr hohen Zahl an Lesern soll er vor allem die kaffeetrinkenden Pizzafans erreichen.
Bisher kam ich mit Kaffeepads- oder kapseln kaum in Berührung. Seit dem Umzug in eine neue WG jedoch  nutzte ich in den ersten Tagen die vorhandene Padmaschine. Sie war extrem praktisch, der Kaffee innerhalb kurzer Zeit zubereitet und die Pads können kompostiert werden. Ich war nur vom Geschmack nicht wirklich überzeugt. Aber das lag vielleicht an den verwendeten Pads oder meiner Gewöhnung an sehr guten Espresso.
File:Kaffeepad Senseo.jpghttp://i0.wp.com/upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Nespresso-Kapseln.jpg?resize=320%2C140
Pads und Kapseln (Quelle: Wikipedia.org) 

Als ich an der Reihe war, neue Pads zu kaufen, traute ich meinen Augen kaum. Da kosteten 16 Pads einer bekannten Marke 2,29 €. Das entsprach einem Kilopreis von 19,90 €. Das war weitaus mehr, als ich bisher für meinen fair gehandelten Biokaffee ausgegeben hatte.

teilweise drei mal teurer als herkömmlicher Kaffee

Alle großen Supermärkte und Discounter werben mit reduzierten Kaffeepreisen. Ein Überblick über das aktuelle Angebot von Rewe: Röstkaffee gibt es ab 5,18 € das Kilo. Bohnen bewegen sich in ähnlichen Preisklassen. Es sei erstmal dahingestellt, ob solch ein Preis ethisch zu rechtfertigen ist oder nicht.  Daneben im Regal stand fair gehandelter Bio-Röstkaffee von Rewe Bio für 11,38 € pro Kilo. Eine auch von mir gern getrunkene Espresso-Röstung (ebenfalls fair und bio) gibt es für 15,20 € je Kilo.

Senseo-Pads kosten von 19,90 € bis zu 27,10 pro Kilo  je nach Sorte. Nespresso-kompatible Kapseln von Caffe Vergnano gibt es bei Rewe für 49,90 € pro Kilo. Die Pads der Rewe-Eigenmarke ja gibt es für 11,00 €.

Eine Differenz der Rewe Eigenmarke von sage und schreibe 5,82 € (oder doppelt so teuer) je Kilo bei Pads und herkömmlichem Kaffee bei vermutlich gleicher Qualität ist doch erstaunlich. Die teureren Markenprodukte bewegen sich in weitaus höheren Preisunterschieden bei ihren traditionellen Kaffeeverpackungen und den modernen Pads und Kapseln.

Die Verbraucherzentrale Bayern hat ausgerechnet (Quelle: Artikel auf T-Online.de ), dass pro Tasse Padkaffe bei Markenpads- bzw. kapseln 22 Cent und mehr fällig werden. Bei herkömmlichem Kaffeepulver kostet eine Tasse hingegen nur zwischen 7 und 10 Cent. Je nach Hersteller sind die Preise bei Padkaffee pro Tasse also dreimal so hoch bei vermutlich gleicher Qualität.

Pads aus Zellstoff haben immerhin den Vorteil, dass sie kompostierbar sind. Anders sieht es bei Kapseln aus Aluminium aus. Allen voran geht die Firma Nestlé mit der Marke Nespresso. Für über 40 Cent pro Kapsel/Tasse Kaffee zählt sie zu den teuersten Anbietern. Aluminium ist zu einhundert Prozent recyelbar und ein sehr wertvoller Rohstoff. Pro Kapsel fällt ca. 1 g dieses Materials an. Bis auf einige Ausnahmen in Österreich und der Schweiz kümmert sich Nespresso nicht um ein Recycling seiner Kapseln.

Bekannt wurde Nespresso durch Werbespots mit George Clooney und vor allem durch eine Parodie dieses Spots der Schweizer Organisations Solidar Suisse, welche den hohen Preis und eine fehlende Fairtrade-Zertifizierung anprangert.  Mittlerweile ist angeblich 10% des Nespressokaffees fair gehandelt. Unter anderem aufgrund einer großen Protestaktion im Rahmen der oben genannten Parodie.
Fairtrade bei hohem Preisniveau leicht möglich
Worauf soll dieser Beitrag hinauslaufen? Für den Preis, den selbst die Eigenmarken der Disounter für ihre Kaffeepads verlangen, ist eine durchgehende Bio- sowie Fairtrade-Zertifizierung des Kaffees leicht möglich.
http://i2.wp.com/www.fairtrade-deutschland.de/fileadmin/images/globals/transfair_logo.png?resize=153%2C200http://i0.wp.com/www.dailygreen.de/wp-content/uploads/2009/09/pixelio-fair-s-hofschlaeger.jpg?resize=320%2C180
 Fairtrade (Quelle: Wikipedia.org, dailaygreen.com)
Als Beispiel soll der fair gehandelte Bio-Espresso von Rewe Feine Welt sowie Kaffee aus mexikanischen Kooperativen von Café Libertad aus Hamburg gelten.
Rewe nimmt für seine leckere Röstung pro 250 g 3,79 €. Das entspricht einem Kilopreis von 15,20 €. Nur geringfügig mehr, als selbst Discounter für ihre billigsten Pads verlangen.
Café Libertad kann aufgrund der fehlenden Zwischenhändler trotz sehr kleiner Importmengen seinen Bio- und Fairtrade Espresso ebenfalls für ca. 15 € pro Kilo anbieten. Wenn die Nachfrage steigt, wird auch das Angebot mitziehen. Wir Verbraucher haben die Macht, dies zu veranlassen!
http://i1.wp.com/www.cafe-libertad.de/shop/media/catalog/product/cache/2/image/5e06319eda06f020e43594a9c230972d/r/e/rebeldia.png?resize=200%2C200
fairer Kaffee von Rewe und Café Libertad (Quelle: Rewe-feine-welt.de, cafe-libertad.de)
Die Verbraucherzentrale Bayern hat ausgerechnet, dass beim Konsum von 2 Tassen Kaffee pro Tag mehr als 100 € Mehrkosten im Jahr anfallen, sollte der Konsument von herkömmlichem Röstkaffee auf Pads oder Kapseln umsteigen.
Und alle machen mit. Wenn aber beispielsweise der Milchpreis von 51 auf 57 Cent pro Liter ansteigt oder aber die Ausgaben für Strom pro Haushalt um 35 € im Jahr steigen, dann gehen die Menschen, vor allem aber die konservativen Medien aus dem Hause Axel Springer, auf die Barrikaden und verteufeln EEG und die raffgierigen Bauern.
Verbraucher – unkritisches Gewohnheitstier
Der Kaffeepreis bzw. die Herstellungsbedingungen interessieren die Kunden bis auf wenige Ausnahmen jedoch kaum. Wie könnte sonst die Firma Nestlé in der Nähe von Schwerin für 220 Mio. Euro ein neues Kapselwerk errichten, welches 10 Mio. Kapseln pro Tag produzieren soll.
Es lässt sich also leicht erkennen, dass die Umstellung auf Pads und Kapseln für die kaffeeverarbeitenden Firmen eine extrem lukrative Goldgrube ist. Unkritische und faule Verbraucher sind die stillen Helfer. Sie verbessern durch den Konsum von Portionskaffee allein den Gewinn der Firmen. Umweltprobleme und vor allem die extreme, oftmals von Kindern durchgeführte Arbeit auf den Plantagen ändern sich durch die enormen Preise jedoch nicht.
Die einzige Lösung, welche sich meiner Meinung nach im Moment anbietet, ist die Umstellung auf fair gehandelten Kaffee. Und das Interessante an der Geschichte: es kostet in jedem Fall weniger, sich mit fair gehandeltem Kaffee zu versorgen als mit Pads oder Kapseln. Und die Zubereitung in der French Press, dem Espresso-Kocher oder der herkömmlichen Kaffeemaschine ist zeitlich kaum aufwendiger als die Nutzung einer Padmaschine. Und wer das nötige Kleingeld hat, der leistet sich eine teure Kaffeemaschine, welche die Bohnen für jedes Brühen frisch mahlt.
File:Moka crema1.JPG
Guter alter Espressokocher (Quelle: Wikipedia.org)
Ich habe mir nun wieder einen Espressokocher angeschafft (für 7,99 € bei TK-Maxx, italienisches Fabrikat) und genieße meinen selbstgekochten und fair gehandelten Kaffee, ohne mich über hohe Preise und oftmals schlechtes Aroma der Pads aufregen zu müssen. Das gesparte Geld stecke ich lieber in den Einkauf für die Zutaten der nächsten Pizza!
weiteres Infos:

luftige Frühstücksbrötchen selber backen

Bin vor kurzem auf ein wunderbares Rezept vom Brotdoc gestoßen, um ohne „chemische Kampfstoffe“, wie der Brotdoc es nennt, herrlich lockere und luftige Frühstücksbrötchen selber zu backen.

Für meine Variante habe ich aus Zeitmangel den Vorteig weggelassen, werde jedoch schnellstmöglich das Originalrezept samt Vorteig ausprobieren. Trotzdem wurden die Brötchen sehr lecker.

Pizza Rucola Tomate

Die Pizza Rucola mit Tomate ist eine herrlich fruchtige Variation der Pizza Rucola. Grundpizza ist eine Margherita, welche jedoch schon von Anfang an mit geviertelten Cocktail- oder Cherrytomaten belegt wird. Noch dazu ist sie zu einhundert Prozent vegetarisch.

Zutaten
für eine runde Pizza á 30 cm Durchmesser

  • 1 Portion Pizzateig (ca. 150 g), Rezepte dazu hier
  • ca. 70 g Pizzasoße, Rezepte dazu hier
  • ca. 70 g Pizzakäse
  • einige Cocktail- oder viele Cherrytomaten
  • eine Hand voll Rucola
  • je nach Geschmack noch natives Olivenöl und ital. Hartkäse (Parmesan oder Grana Padano)

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    Zubereitung für Eilige

    Pizzateig ausrollen, mit Pizzasoße bestreichen, mit frisch geriebenem Pizzakäse bestreuen, mit der Hälfte der geviertelten Tomaten belegen, backen, mit zerrupftem Rucola und den restlichen Tomatenvierteln belegen, mit Olivenöl beträufeln, essen. Fertig!

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    Zubereitung Schritt für Schritt

    Alle, die gern mal eine Pizza in ihrem eigenen Ofen zu Hause backen, wissen um die Wichtigkeit eines optimal vorgeheizten Backofens. Wenn mit dem Vorbereiten der Pizza begonnen wird, sollte aus diesem Grund der Backofen schon angeworfen werden. So kann die fertig belegte Pizza direkt in den heißen Ofen befördert werden und ist innerhalb kürzester Zeit kross gebacken.

    Ich setze an dieser Stelle voraus, dass schon ein Pizzateig gemacht worden ist. Wenn nicht, schaut doch mal auf der rechten Seite des Blogs unter Pizzateig nach, dort stehen einige leckere Pizzateig-Rezepte. Guter Pizzateig braucht jedoch seine Zeit, mindestens 24 Stunden, zum Gehen. Doch nun geht es an das Belegen der Pizza!

    1) Zuerst will der Teig in Form gebracht werden. Dazu entweder die Hand (Profis) oder ein Nudelholz (Faulpelze) verwenden.

    2) Wenn der Teig die gewünschte Größe erreicht hat, ihn nicht zu dick und mit kreisförmigen Bewegungen von innen nach außen mit frischer Pizzasoße bestreichen.

    3) Im Anschluss daran verteilt frisch geriebenen Käse auf dem mit Pizzasoße bestrichenen Teigfladen. Leckere Käsesorten für die Pizza sind mittelalter Gouda, Edamer oder Mozzarella. Letzterer ist jedoch von Natur aus sehr feucht und daher nur in kleinen Mengen auf der Pizza zu verwenden, um ein späteres Durchweichen zu verhindern.

    4) Nun können einige geviertelte Cherrytomaten auf der belegten Pizza verteilt werden. Danach die Pizza sofort entweder auf den bereits im Ofen liegenden und gut vorgeheizten Pizzastein befördern oder per Blech in den heißen Ofen bugsieren. Das Backen sollte mit dem Pizzastein nicht länger als 6 Minuten dauern, auf dem Blech braucht Ihr ein wenig mehr Geduld, bitte.

    5) Als letzten Schritt vor dem Essen wird die fertig gebackene und noch heiße Pizza mit gerupftem Rucola und den restlichen geviertelten Cherrytomaten belegt. Als I-Tüpfelchen nun ein paar Spritzer sehr gutes, natives Olivenöl und frisch gehobelten Parmesan oder Grana Padano auf den Rucola geben.

    Die Pizza sollte backfrisch serviert werden, so schmeckt sie am besten!

    Ciao und guten Appetit!

    Pizzateig ohne Hefe

    Schon oft erhielt ich Anfragen, wie denn ein guter Pizzateig ohne Hefe herzustellen sei. Gründe für einen Teig ohne den Zusatz von Hefe sind vielfältig:

    • keine Hefe im Haus und zu faul, zum Supermarkt zu laufen
    • schnellere Zubereitung
    • wenig kneten notwendig
    • muss nicht gehen
    • geeignet für Hefeallergiker (gibt es hierzulande nicht so viele, in den USA weiter verbreitet)

    Nachteile tun sich jedoch auf, vor allem auf geschmacklicher Ebene. Meistens sind die Teige ohne den Zusatz von Hefe leicht keksig in der Struktur und erinnern an den Geschmack und die Konsistenz von Tiefkühlpizzateig. Das Aufgehen und Blasenschlagen des Teiges klappt jedoch unter der Einhaltung der Rezepturen und des richtigen Backens meistens sehr gut.

    Trotzdem kann ein richtiger, langsam gegangener original italienischer Pizzateig mit Hefe durch keine alternative Zubereitung im Geschmack getoppt werden.

    Im Folgenden nun ein grober Überblick über die Alternativen zum traditionellen Pizzateig mit Hefe. In nächster Zeit werde ich dann viele unterschiedliche Teigrezepte hier auf dieser Seite veröffentlichen, mit Fotos und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachbacken.

    Welche Möglichkeiten bestehen in der Zubereitung des Pizzateiges ohne Hefe?

    1) Zum ersten die herkömmlichste Methode, welche auch beim Kuchenbacken gern verwendet wird: der Quark-Öl-Teig. Mit diesem Teig sind optimale Ergebnisse beim Pizzabacken zu erwarten, vorausgesetzt, der Ofen ist beim Backen auf maximale Temperatur vorgeheizt. Ob in den Quark-Öl-Teig Eier gehören oder nicht, daran scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass durch die Zugabe von Eiern der Teig und damit auch die fertige Pizza vom Geschmack her eher in Richtung Kuchen tendiert. Allerdings wird durch das Ei die Struktur des Teiges viel angenehmer, und die fertige Pizza lässt sich zumindest optisch kaum von einem Hefeteig unterscheiden. Von daher nehme ich grundsätzlich ein Ei für meinen Quark-Öl-Teig.

    Pizza Italia aus Quark-Öl-Teig gebacken (man beachte die Blasen) 

    2) Weiterhin kann ein ganz einfacher Teig in der Tradition des Flammkuchens aus Mehl, Salz und Wasser (und evtl. ein bisschen Öl) hergestellt und als Pizzateig verwendet werden. Dieser wird nach dem Ausrollen genau wie ein herkömmlicher Hefepizzateig verarbeitet. Er geht zwar nicht so auf wie ein Quark-Öl-Teig, schlägt jedoch trotzdem Blasen und gerade nach besonders dünnem Ausrollen liefert dieser alternative Pizzateig hervorragende Ergebnisse.

    3) Ein erweiterter Flammkuchenteig besteht aus den oben genannten Zutaten plus Backpulver, welches unter das Mehl gemischt wird. So wird der Pizzateig während des Backens fluffiger als ein Teig, der komplett ohne Gärmittel zubereitet wird.

    4) Der Kartoffelteig ist eine interessante, gluten- und hefefreie Alternative, selbst wenn er nicht mehr viel mit traditionellem Pizzateig zu tun hat. Hierzu werden rohe Kartoffeln sehr fein gerieben und mit wenig Milch (oder Wasser), Eiern, Backpulver und Salz zu einem Teig verarbeitet. In ähnlicher Weise kann auch ein Teig aus rohem Blumenkohl hergestellt werden.

    Wie Ihr sehen könnt, müssen auch Mitmenschen, die aus welchen Gründen auch immer keine Hefe vertragen, nicht auf leckere Pizzen verzichten.

    Wenn jemand ein Teigrezept kennt, welches er auf dieser Seite vorgestellt haben möchte, kann er es gern an pizza_rezepte (ÄT) outlook.de senden oder per Kommentar hier lassen.

    Ciao und guten Appetit bei leckerer Pizza auch mal ohne Hefeteig!

    Pizza Spinat mit Feta

    In griechischem Gewand kommt die folgende Pizza daher: Spinaci con Feta. Die Pizza ist belegt mit Spinat und leckerem Feta. Dazu passen schwarze Oliven. Los geht’s!

    Was braucht Ihr?
    für eine Pizza mit 30 cm Durchmesser

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    Zubereitung für Eilige

    Pizzateig ausrollen, mit Pizzasauce bestreichen, mit frisch geriebenem Pizzakäse bestreuen, mit Spinat belegen, mit Fetastückchen bestreuen, backen, essen. Fertig!

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    Zubereitung Schritt für Schritt

    Auch diese Pizza gelingt am besten mit langsam gereiftem Pizzateig (mindestens 24 Stunden), welcher auf einem Pizzastein gebacken wird. Weitere Infos zu Tipps und Tricks rund ums Pizzabacken finden sich hier. Vor Arbeitsbeginn dran denken, den Ofen vorzuheizen. Falls ein Pizzastein verwendet werden soll, gehört dieser von Anfang an mit in den Ofen.

    1) Der Pizzateig muss als erstes in Form gebracht werden. Dazu den Teig mit der Hand von innen heraus leicht dehnen und unter kreisförmigen Bewegungen in den gewünschten Durchmesser bringen. Wem dies zu kompliziert ist, der nimmt einfach ein Nudelholz, wobei dann der Rand nicht so schön aufgehen wird.

    2) Jetzt den Teigfladen mit Pizzasoße bestreichen. Die Soße sehr sparsam verwenden! Danach frisch geriebenen Käse auf der Pizzasoße verteilen. Geeignete Käsesorten sind mittelalter Gouda oder Edamer. Mozzarella aus Salzlake ist bei Spinatpizzen eher ungeeignet, da dieser Käse von Natur aus viel Wasser enthält und so die Pizza nach dem Backen sehr schnell durchnässt.

    3) Anschließend den frischen, zuvor blanchierten oder tiefgekühlten Spinat mit einem Messer in groben Stücken zerhacken und diese auf dem Käse verteilen. Den Feta erst in Scheiben und dann in Stücke schneiden und diese zwischen dem Spinat verteilen.

    4) Der große Moment ist da: die fertig belegte Pizza kommt in den glühend heißen Ofen. Bei Verwenden eines Pizzasteins ist Eure Pizza in 5 bis 6 Minuten fertig gebacken. Falls die Pizza herkömmlich auf einem Blech gebacken werden soll, dauert das Backen um einiges länger.

    Wer möchte, kann nun noch ein paar schwarze Oliven auf der Pizza verteilen. Das gibt das gewisse Extra. Serviert die Pizza Spinaci con Feta sofort, nachdem sie aus dem Ofen kommt. So schmeckt sie am besten!

    Ciao und Guten Appetit!

    Pizza Spinat mit Pilzen

    Eine sehr leckere und gesunde Pizzavariante ist die Pizza Spinaci con Funghi. Sie ist mit Spinat, Pilzen und Zwiebeln belegt und auch für Anfänger sehr leicht selbst zu backen. Gut gelingt sie mithilfe eines Pizzasteins.
    Für den Teig zu den Bildern habe ich übrigens einen Quark-Öl-Pizzateig gemacht. Wie man sieht, geht er prima auf und wirkt auch optisch einwandfrei. Also ran an die Arbeit und guten Appetit!

    Zutaten
    für eine runde Pizza mit 30 cm Durchmesser

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    Zubereitung für Eilige

    Pizzateig ausrollen, mit Pizzasoße bestreichen, mit frisch geriebenem Käse bestreuen, mit zerhacktem Spinat, Champignonscheiben und Zwiebelringen belegen, backen, essen. Fertig!

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    Zubereitung Schritt für Schritt

    Wie immer ist es sehr wichtig, den Pizzateig schon mindestens 24 Stunden im Voraus zuzubereiten und ihn kühl gehen zu lassen. Dann gelingt Euch eine superleckere, knusprige Pizza. Und daran denken, dass Pizza sehr hohe Temperaturen benötigt. Das bedeutet, dass der Ofen auf maximale Temperatur vorgeheizt werden sollte, bevor die Pizza hineingeschoben wird. Wenn Ihr einen Pizzastein habt, muss dieser natürlich mit vorgeheizt werden.

    1) Ausrollen des Pizzateigs auf die gewünschte Größe und Dicke. Es sollte immer ein etwas dickerer Rand gelassen werden, der soßenfrei nachher beim Backen super aufgeht und knusprig wird.

    2) Der Teigfladen muss nun relativ dünn mit Pizzasoße bestrichen werden. Selbstgemachte Pizzasoße schmeckt am besten. Ist ganz leicht, Rezepte dazu auf der rechten Seite unter der Kategorie „Pizzasoßen“.

     

    3) Im Anschluss daran den frisch geriebenen Käse über die Soße streuen. Gut geeignet ist mittelalter Gouda oder auch Edamer. Mozzarella enthält sehr viel Wasser, und da der Spinat auch sehr wasserhaltig ist, würde Eure Pizza mit eingelegtem Mozzarella und Spinat zu feucht werden. Es gibt schnittfesten Mozzarella, der gerieben werden kann. Dieser kann selbstverständlich auch genommen werden.

    4) Nun ist der Spinat an der Reihe. Tiefgekühlter Spinat hat den Vorteil, das man ihn mit einem scharfen Küchenmesser zerschneiden oder zerhacken kann, ohne dass er vorher aufgetaut werden muss. Verteilt den Spinat auf dem Käse. Lasst ruhig ein paar Lücken, sodass der helle Käse später durch den grünen Spinat hindurchschimmert, das macht sich optisch bei den Gästen ganz gut :-)

    5) Jetzt werden die in dünne Ringe geschnittene Zwiebel und die Champignonscheiben auf dem Spinat und dem Käse verteilt.

    Die goldene Regel beim Pizzabacken: alle Zutaten nur in Maßen verwenden, da die Pizza ansonsten sehr überladen daherkommt, eventuell Schwierigkeiten beim Backen bereitet und vor allem optisch nicht unbedingt die schönste ist!

     vorher und nachher
     

    6) Jetzt schiebt Eure fertig belegte Pizza in den glühend heißen Ofen, am besten mithilfe eines Pizzaschiebers direkt auf den Pizzastein (wenn ein ganzes Blech voll gebacken werden soll, belegt Ihr die Pizza der Einfachheit halber am besten schon direkt auf dem Blech).

    Mit Pizzastein dauert das Backen ca. 6 Minuten, auf einem Blech mindestens doppelt so lange.

     

    Serviert die Pizza Spinaci con Funghi sofort nach dem Backen. Heiß schmeckt sie einfach am besten.

    Ciao und Guten Appetit!

    Pizza Spinat

    Eine leckere gesunde und „grüne“ Pizza ist die Pizza Spinat, Spinaci auf italienisch. Sie ist sehr einfach zu Hause zu backen. Versuchts doch mal! Die Fotos zu diesem Rezept sind übrigens bei einer Backsession mit einem richtigen Holzofen entstanden. Ich hatte mir dafür auch eine gute Kamera ausgeliehen.


    Was braucht Ihr?
    für eine runde Pizza mit ca. 30cm Durchmesser

    • eine Portion Pizzateig, ca. 150 g, siehe Rezepte
    • ca. 80 g Pizzasoße, siehe Rezepte
    • ca. 80 g Pizzakäse
    • Spinat nach Wunsch, am einfachsten ist Tiefkühlspinat

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      Zubereitung für Eilige:

      Pizzateig ausrollen, mit Pizzasoße bestreichen, mit frisch geriebenem Pizzakäse bestreuen, mit Spinat belegen, backen und dann essen. Fertig!

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      Zubereitung Schritt für Schritt:

      Wie immer muss gesagt werden, dass Ihr Euch erst einmal um den Pizzateig kümmern solltet, Anregungen findet Ihr hier. Wenn dies geschehen ist, heizt den Backofen auf maximale Temperatur vor. Im besten Fall habt Ihr einen Pizzastein, der dann von Anfang an mit in den Ofen kommt.

      1) Als erstes rollt Ihr den Teig auf Euren gewünschten Durchmesser und Dicke aus. Vergesst nicht, auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu werkeln.

      2) Anschließend bestreicht Ihr den Pizzafladen mit Eurer leckeren Tomatensoße. Nicht zu dick auftragen, da sonst die Pizza später sehr weich werden könnte.

      3) Nun ist der Käse an der Reihe. Am besten reibt Ihr ihn frisch vom Stück. Für eine Spinatpizza eignet sich eine Mischung aus jungem bis mittelaltem Gouda und ein wenig Mozzarella.

      4) Spinat: ich empfehle Tiefkühlspinat, und zwar den, welcher als kleine Würfel oder Zylinder im Tütchen verkauft wird. Dieser besteht aus gefrorenem und in Form gepresstem Blattspinat. Normaler TK-Blattspinat oder frische Spinatblätter gehen natürlich auch. Lasst die Finger von Rahmspinat. Das wird in jedem Fall schief gehen.

      Den TK-Spinat zerrupft bzw. zerschneidet Ihr nun in kleine Stückchen und bestreut damit Eure Pizza, je nach Gusto mehr oder weniger. Am interessantesten sieht es später aus, wenn der Käse noch ein wenig durch das Grün des Spinats durchscheint. Ich bin beim Belegen grundsätzlich sehr sparsam, man kann es auf den Bildern auch gut erkennen.

      5) Nun kommt die Pizza in den glühend heißen Ofen. Serviert sie anschließend frisch und heiß!

      Ciao und Guten Appetit

      Pizza Hollandaise

      Sind die Holländer nun auch zu den Pizzaerfindern gewechselt? Nein, Schuster, bleib bei deinen Rappen :-). Vielmehr ist die Pizza Hollandaise, pünktlich zu Spargelzeit, mit leckerer Sauce Hollandaise bestrichen. Wer will, kann sie natürlich auch noch mit Spargel belegen. Um optisch ein paar Akzente zu setzen, begnügen wir uns erstmal mit grünem, knackigem Broccoli und rosafarbenem Hinterschinken. Probiert´s doch mal aus!
      Zutaten:
      für eine runde Pizza á 30 cm Durchmesser
      • 1 Portion Pizzateig, ca. 150 g, siehe Rezepte
      • ca. 80 g geriebenen Pizzakäse 
      • ca. 80 g sehr kleine Broccoli-Röschen
      • 3 sehr dünne Scheiben Hinterschinken
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      Zubereitung für Eilige:
      Pizzateig ausrollen, mit Käse belegen, mit Sauce Hollandaise bestreichen, mit Broccoliröschen und Schinken belegen, backen, essen. Fertig!
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      Zubereitung Schritt für Schritt:
      Dieses Rezept ist ein bisschen komplizierter als die bisher vorgestellten Pizzarezepte und bedarf einiger Vorbereitung. Wie immer sollte der Pizzateig schon mindestens einen Tag im Voraus gemacht werden.
      Broccoli: Gut geeignet ist frischer Broccoli, bei dem einige Röschen in noch kleinere Röschen zerrupft werden. Diese dann für max. 1 Minute blanchieren, sehr gut abtropfen und abkühlen lassen.
      Sauce Hollandaise: Obwohl ich Fertigprodukte ausdrücklich NIE empfehle, ist in diesem Fall das Verwenden einer bereits fertigen Sauce Hollandaise fast die einzige Möglichkeit, eine optische ansprechende Pizza hinzubekommen. Selbstgemachte Sauce Hollandaise würde bei den hohen Gartemperaturen im Ofen wieder flüssig werden, was ja eher kontraproduktiv wäre. Es sei denn, das Binden der selbstgemachten Hollandaise geschieht nicht nur mit Ei, sondern mit weiteren, alternativen Bindemitteln wie z.B. Speisestärke oder fertigen Soßenbindern.
      Sobald der Ofen auf maximale Temperatur vorgeheizt wird, dann kann mit der Zubereitung der Pizza begonnen werden.
      1) Der Teig muss nun in Form gebracht werden. Bei dieser Pizza ist es gut, wenn der Teig ein wenig dicker bleibt als normalerweise, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Boden trotz hoher Temperatur durchweicht.
      2) Nun wird der Pizzafladen mit der Hälfte der Sauce Hollandaise bestrichen (wer unbedingt will, kann auch bei dieser Pizza als erstes SEHR WENIG normale, rote Pizzasoße nehmen und anschließend Holloadaise drüber streichen. Ist auch sehr lecker. Ab Punkt 3 wieder ans Rezept halten.)
      3) Jetzt bestreut die Sauce Hollandaise mit frisch geriebenem Käse. Welchen Käse Ihr nehmt, ist völlig egal, Hauptsache, er zerfließt schön und schmeckt lecker.
      4) Anschließend auf den Käse die blanchierten Broccoli-Röschen legen, so wie man es auf dem Bild gut erkennen kann. Zwischen den Broccoli streicht, gießt oder tropft nun die andere Hälfte der Sauce Hollandaise. Nicht zu viel verwenden, denn diese Sauce macht die Pizza schwer und mächtig.
      5) Als letzten Schritt vor dem Backen legt jetzt fein zerrupften Hinterschinken zwischen die Broccoli-Röschen. Diese Pizza soll auch in ungebackenem Zustand optisch sehr schön wirken.
      5) Jetzt muss die Pizza in den ordentlich vorgeheizten Backofen, am besten auf einen Pizzastein. Je heißer der Ofen, desto schneller ist sie fertig. Rechnet mit mindestens 5 Minuten Backzeit.
      Serviert die Pizza Hollandaise sofort, wenn sie aus dem Ofen kommt. Frisch schmeckt sie am besten!
      Ciao und Guten Appetit!